Gilde­veranstaltungen

Eröffnung der 50. Holstenköste am 11.06.26

Eröffnung der Holstenköste 2026
Die Stadtpräsidentin eröffnet die 50. Holstenköste

Während am Vormittag die Gildebrüder noch mit bangen Blicken in den Himmel schauten, verzogen sich die Regenwolken ab dem frühen Nachmittag und so trafen sich beide Neumünsteraner Gilden gegen 16:00 Uhr auf dem „Platz der Gilden“ bei trockenem und sonnigem Wetter.
Nach dem Antreten zog der Zug der Gildebrüder – unter den Klängen des Mädchen-Musikzuges – durch die Teichanlagen zum Rathaus, um Stadt­präsi­dentin Anna-Katharina Schättiger und Ober­bürge­rmeis­ter Tobias Berg­mann abzuholen und zur Haupt­bühne auf dem Großflecken zu geleiten. Dort angekommen eröffnete die Stadt­präsi­dentin – mit einem Biss in die von der Bäckerei Andresen gebackenen Kösten-Stange – die 50. Holstenköste.
Die Beteiligung unserer Gilde bei dieser Veranstaltung war sehr gut, insbesondere waren fast alle Rekruten der letzten beiden Jahrgänge vertreten und bewiesen damit einmal mehr ihren Gildegeist.
Für die frischgebackenen Majestät Frank-Fritz Heeschen der Jacoby-Bürgergilde (links im Bild) war es der erste offizielle Einsatz als Gildekönig.


Holsteinischer Courier: Bis Sonntag wird kräftig gefeiert 

Gildewochen 2026 | 442. General­ver­sammlung am 14.05.26

Generalversammlung: Majestät Manfred Willms, Capitain Heiner Schulz-Hildebrandt, Frederik Hornung, Boi Jacobs, Philipp Lorenzen, Malte Röder, Ehrencapitain Dr. Ulf-Christian Mahlo, Gildeschreiber Christian Wigger
Majestät, Capitain, Ehrencapitain und Gildeschreiber mit den vier Kandidaten

Pünktlich um 17:00 Uhr eröffnete Capitain Heiner Schulz-Hildebrandt die 442. General­ver­sammlung im Gilde­haus „Landgasthof Wilhelmsruh“, standen doch in diesem Jahr – neben Ehrungen und Beför­derungen – die Vorstellung von vier Bewerbern auf der Tages­ordnung.
Geehrt für 50-jährige Mit­glied­schaft wurden Grand Musketier Hans Weisbach – in absentia – und Grand Musketier Wolfgang Wegner. Beide leisteten vor 50 Jahren ihren Eid auf die Gilde und wurden somit zu Ehren­gilde­brüdern ernannt. Für 40 Jahre Gildezugehörigkeit wurde Erwin Poßekel geehrt. Georg Friedrich Jacobsen und der Capitain selbst leisteten vor 25 Jahren ihren Eid auf die Gilde.
Dienstältester Gildebruder ist Hans-Friedrich „Fiete“ Rowedder, seit 68 Jahren Gildebruder.
Gildebruder Ulrich Wachholtz wurde – ebenfalls in absentia – zum „Grand Musketier“ befördert, während Carsten Brockstedt und Karl-Heinz Oertling in den 1. Zug aufrücken durften. Somit ist das Corps der Grand Musketiers, mit den 16 dienstältesten Gildebrüdern und der 1. Zug, mit 40 Gildebrüdern wieder vollzählig.
Mit Spannung erwarteten die 78 anwesenden Gildebrüder die Vorstellung der vier Bewerber, die um die Aufnahme in die Bürgergilde nachsuchten. Die Bürgen der Kandidaten konnten die anwesenden Gildebrüder überzeugen und so fiel die Ballotage für alle vier Kandidaten: Philipp Lorenzen, Boi Jacobs, Frederik Hornung und Malte Röder positiv aus.
Somit zählt die Bürgergilde zu Neumünster seit 1578 seit diesem Himmelfahrtstag wieder 112 Gildebrüder.
Gildebruder Stefan Kommoß hatte nach über 20 Jahren sein Amt als Gildepunschbeauftragter zum Ende des letzten Jahres niedergelegt. Der Capitain dankte ihm im Namen der gesamten Gilde für seinen verantwortungsvollen Einsatz über all die Jahre und überreichte ihm als Dankeschön ein Präsent. Mit Danny Hilbert konnte – bereits im vergangenen Jahr – ein Nachfolger für dieses Amt gefunden werden.


Holsteinischer Courier: Bürgergilden nehmen zehn neue Brüder auf 

Gildewochen 2026 | Gildebier­verkostung am 20.04.26

Capitain Heiner Schulz-Hildebrandt, Majestät Manfred Willms, Majestät Horst Saggau, Kapitän Philipp Oldehus (v.l.n.r.)
Capitain Heiner Schulz-Hildebrandt, Majestät Manfred Willms, Majestät Horst Saggau, Kapitän Philipp Oldehus (v.l.n.r.)

Mit dem ersten Schluck Gilde­bier läu­te­te Majestät Horst Saggau der Jacoby-Bürgergilde am Montag, dem 20. April, in der „Buurndeel“ die Gil­de­wochen 2026 ein. Da die Jacoby-Bürgergilde in diesem Jahr mit dem Schießen dran ist, oblag es dem scheidenden König Horst Saggau, das Fass mit dem Gerstensaft anzustechen. Nach einem kräftigen Probe-Schluck und ordnungsgemäßer Geschmacksprobe konnte er das Gildebier für den mensch­lichen Verzehr freigeben und stieß mit den Gilde­brüdern beider Neu­müns­tera­ner Gil­den auf den Start der Gilde­wochen 2026 an.
Unsere Gilde war an diesem Abend mit 27 Gilde­brüdern nicht so stark vertreten wie üblich, das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch und so war es wieder einmal ein geselliger Abend für Kontakte zwischen bei­den Gilden. Das Wet­ter zeigte sich von seiner sonnigen aber doch kalten Seite und so waren die Stehtische draußen vor der „Buurndeel“ an diesem Abend – im Gegensatz zu den vergangenen Jahren – wenig frequentiert.
Der nächste wichtige Termin für unsere Gilde ist die 442. General­versammlung am 14. Mai im Gildehaus „Landgasthof Wilhemsruh“.


Holsteinischer Courier: Tradition mit Schaumkrone 
Holsteinischer Courier: Vom Fassanstich zur Holstenköste 

Punschausschank am 13.12.25

Secondelieutenant Sören Winkler, Dr. Matthias Preuß, Martin Slotosz, Jochen Lentföhr, Danny Hilbert (v.l.n.r.)

Am 13. De­zem­ber fand bei bei anfänglich nass­kaltem Wetter der tra­di­tio­nelle Punsch­aus­schank unserer Gilde auf dem Groß­flecken – Ein­mün­dung Lütjen­straße – statt. Wie in den 26 Jahren zuvor kommt der Erlös dieser Veran­staltung dem Bürger­verein zu Neumünster e.V. und somit den Bewohnern des Bürger­stiftes in der Goe­benstraße zugute.
In diesem Jahr wurde die Veranstaltung das letzte Mal von dem Gildepunschbeauftragten Stefan Kommoß organisiert, der nach 20-jähriger verantwortungsvoller Tätigkeit seinen Rücktritt zum Ende des Jahres angekündigt hatte. Ein Nachfolger konnte gefunden werden und so steht mit Gildebruder Danny Hilbert ab dem nächsten Jahr ein neuer Gildepunschbeauftragter bereit, der sich dann für die Organisation dieser traditionellen Veranstaltung verantwortlich zeichnet.
Nachdem sich das Wetter – gemäß der Voraussagen – ab Mittag deutlich verbesserte, wurde der Andrang vor der Punsch­hütte immer größer. Aber das eingespielte Team hinter dem Tresen hatte keine Mühe, mit dem Aus­schenken hinterher zu kommen und so konnten alle Besucher den „besten Punsch im ganzen Land“ genießen. Gegen 17:00 Uhr gab es eine kurze „Nachfrage-Delle“, aber danach wurde es vor der Hütte noch einmal richtig voll, und so wurden gegen 18:30 Uhr die aller­letzten Becher Punsch verkauft.
Traditionell wird der Punsch mit feinstem Arrak – das ist aus Zucker­rohr und Reis­maische destil­lierter Rum – gehackten Äpfeln und Rum­rosinen in einem Bürger­gilde-Becher serviert. Dazu werden – wie in den Jahren zuvor – Schmalz­brote gereicht.
Bereits um 10:00 Uhr trafen sich die ersten Gildebrüder um den Punsch­aus­schank vorzube­reiten, galt es doch die Äpfel klein zu schneiden, die Schmalz­brote zu bestreichen und den Punsch zu erhitzen, damit pünktlich um 11:00 Uhr der Punschverkauf starten konnte.

Adventsfeier im Bürgerstift am 03.12.25

Weihnachtliche Dekoration im Bürgerstift
Weihnachtliche Dekoration im Bürgerstift

„Alle Jahre wieder“ – so eröffnete Capitain Heiner Schulz-Hildebrandt die traditionelle Ad­vents­feier im Bürgerstift, die unsere Gilde seit vielen Jahren – jeweils am Mittwoch in der Nikolauswoche – für die Bewohner der Wohnanlage Bürgerstift in der Goebenstraße ausrichtet. Diese Feier hat sich im Laufe der Jahre für viele Bewohner aber auch für viele Gildeschwestern und Gildebrüdern zu eine festen Tradition in der Weihnachtszeit entwickelt und so war in diesem Jahr der Andrang auch wieder besonders groß.
Wie in den Jahren zuvor hatten die Gilde­schwestern und Gilde­brüder wieder ordentlich „gezaubert“ und weih­nacht­liches Gebäck und Kuchen aber auch herzhafte Leckereien vorbereitet. Nachdem sich alle an dem reichhaltigen Buffet bedient hatten und Majestät Manfred I. Willms eine Geschichte auf „Plattdüütsch“ über einen rotierenden Tannenbaumständer vorgetragen hatte, wurden die Hefte mit den Weihnachtsliedern ausgeteilt um gemein­sam zu singen, eben weil es eine schöne Ein­stim­mung auf die Weih­nachts­zeit ist. Dabei wurde der „Bürger­stift-Chor“ tatkräftig vom Capitain auf der Gitar­re beglei­tet, was sich mitt­lerweile zu einer festen Tradition bei dieser Ad­vents­feier etabliert hat.